Fast food einmal anders …

Einige meiner Bücher sind allein durch das Interesse entstanden, Neues auszuprobieren. Diesmal brachte mein Verlobter ein Gericht als Vorschlag, das ich jedem nur empfehlen kann (und ja – es gibt dieses Gericht auch in vegetarischer und sogar veganer Version).

Es handelt sich hier um das kanadische Nationalgericht „Poutine“ und wird wie der russische Präsident ausgesprochen.

Einziges „Problemchen“ dran ist, es gibt so viele verschiedene Variationen – also viel zum Ausprobieren. Ich hielt mich daher an eine recht einfache Variante.

Zutaten waren Pommes Frites, Pulled Pork, Cheddar und Bratensauce.

Das gefundene Rezept war für vier Personen. Anfänglich wirkte es nicht so, aber ich kann versichern, es ist sättigender, als es aussieht! Wer es probieren will, es ist kindgerecht, schmeckt unglaublich gut und deftig und binnen 15 Minuten war es fertig!

Was käme für dich in Frage bei diesem Rezept? Wenn du in Kanada lebst oder es mal besucht hast, welche Version würdest du als „typisch kanadisch“ bezeichnen?

das fertige Gericht – und typisch „kleines Kind – wer will probieren und klaut?“
Advertisements

13 Antworten auf „Fast food einmal anders …

    1. Wohin in Kanada geht es denn? Ost- oder Westküste?
      Würd mich freuen, wenn du nach deiner Reise erzählst, wie es dir geschmeckt hat 🙂

      Gefällt mir

      1. Ich glaube nicht. Die Reiseroute sieht so aus: Toronto – Montreal – Quebec City – Ottawa – Midland – Niagara Falls – Toronto. Dann noch zwei Tage Toronto und Rückflug nach Hause.

        Gefällt 1 Person

      2. Oh wie schön 🙂
        Ich hörte vor allem von der wunderbaren Schönheit der Natur und einem freundlichen Menschenschlag.
        Erzählst du später von der Reise?

        Gefällt mir

    1. Gedanke der Katze:
      „Lass mich. Nimm mich nicht weg. Will das haben!“
      Böser Blick auf meinereiner, als ich sie dann weghob, der war Goldes wert 🙂

      Aber da sie sooooo lieb dreingeguckt hat, hat sie auch was bekommen. Druck-flutsch-gefressen und dann kam ein zuckersüßer Blick „Nachschlag bitte!“.

      Gefällt 1 Person

  1. Hallo Rhiannon,
    statt Cheddar wird traditionellerweise Kaesebruch genommen – cheese curds. Ich weiss aber nicht so recht, ob man den bei dir so ohne weiteres bekommt. Frisch muss er zudem sein und zwischen den Zaehnen quietschen. Hier im Yukon wird alle paar Wochen vom oertlichen Kaeseladen ganz frischer Kaesebruch eingeflogen und dann unter gierigen Bewohnern verteilt. Dann ist es noch die Kunst, die Bratensauce so heiss zu servieren, dass der Kaesebruch anfaengt, zu zerlaufen. 🙂
    Als wir das letzte Mal einen Poutineabend bei einem Freund verbracht haben (mit pulled black bear) ist waehrenddessen ein Schwarzbaer bei uns zu Hause eingebrochen. Ausgleichende Gerechtigkeit? Geschmeckt hats trotzdem!
    Liebe Gruesse,
    Luisa

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Luisa,

      „cheese curds“ hab ich hierzulande leider keine gefunden. Schade! Also bleibt nur improvisieren. Schmeckt „cheese curds“ eher würzig oder sanft? Wie lässt sich der Geschmack am ehesten beschreiben?

      Das mit dem Zerlaufen ist ein großartiger Tipp – klasse 🙂

      Danke dir für das herrliche Bild …
      Der wird den Braten schon gerochen haben *G* … ist nicht von der Hand zu weisen …

      Liebe Grüße
      Rhiannon

      Gefällt mir

  2. Hallo Rhiannon,

    cheese curds schmecken eigentlich nur nach Frischkaese bzw Milch.

    Es ist ein Mittelding zwischen sehr grobem Huettenkaese und Mozzarella – ich glaube beides wuerde ganz gut passen. Du muesstest dann nur die Temperatur und Einwirkzeit der Bratensosse anpassen; der Kaese soll nur anfangen zu Zerlaufen und nicht komplett mit der Sosse verschmelzen 😉

    Manche Restaurants bieten auch „poutine kit“ an. Dann bekommt man Pommes, Sauce und Kaese getrennt zum selbst zusammenstellen. Diesen Weg gehe ich meistens, denn so weichen die Pommes nicht durch und man kann selbst bestimmen, wann die Sauce welchen Teil kontaminiert. So ist es jedoch kaum mehr moeglich, dass der Kaese perfekt zu zerfliessen beginnt.

    Es scheint also wirklich eine Wissenschaft fuer sich zu sein. Freut mich jedenfalls, dass es dir schmeckt. 🙂

    Liebe Gruesse,
    Luisa

    Gefällt 1 Person

    1. Oh, das ist ein exzellenter Tip und Gedanken von dir – heute folgt ein Versuch mit Gouda 🙂

      Das „poutine Kit“ klingt ja interessant – boah. Geschmeckt hat es allen, auch der kleinen schwarzen Maze 😉

      Danke für den Tipp jedenfalls.

      Liebe Grüße
      Rhiannon

      Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s