Fast food einmal anders …

Einige meiner Bücher sind allein durch das Interesse entstanden, Neues auszuprobieren. Diesmal brachte mein Verlobter ein Gericht als Vorschlag, das ich jedem nur empfehlen kann (und ja – es gibt dieses Gericht auch in vegetarischer und sogar veganer Version).

Es handelt sich hier um das kanadische Nationalgericht „Poutine“ und wird wie der russische Präsident ausgesprochen.

Einziges „Problemchen“ dran ist, es gibt so viele verschiedene Variationen – also viel zum Ausprobieren. Ich hielt mich daher an eine recht einfache Variante.

Zutaten waren Pommes Frites, Pulled Pork, Cheddar und Bratensauce.

Das gefundene Rezept war für vier Personen. Anfänglich wirkte es nicht so, aber ich kann versichern, es ist sättigender, als es aussieht! Wer es probieren will, es ist kindgerecht, schmeckt unglaublich gut und deftig und binnen 15 Minuten war es fertig!

Was käme für dich in Frage bei diesem Rezept? Wenn du in Kanada lebst oder es mal besucht hast, welche Version würdest du als „typisch kanadisch“ bezeichnen?

das fertige Gericht – und typisch „kleines Kind – wer will probieren und klaut?“
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Es ist Teezeit …

Es gibt einige wunderbare Dinge, die passierten, seit ich meinen Blog hier betreibe. Bereits jetzt durfte ich einige wunderbare Persönlichkeiten aus den unterschiedlichsten Ländern kennenlernen. Ein weiterer Effekt war, dass sich über diesen Blog ein guter, alter Freund meldete, mit dem ich vor nahezu einem Jahrzehnt das letzte Mal Kontakt hatte.

Etwas, das mich ungemein freute, war auch die Einladung zu einem Gastbeitrag auf einem Blog zu schreiben. Hier kannst du ihn finden:

https://happinessbetweentails.com/2018/12/20/benefits-of-tea/
Danke da-AL für deine Inspiration 🙂

Tust du dir mit englisch schwer, hier ist der Text auch auf deutsch für dich.

Es ist Teezeit

Tee bietet äußerst wertvolle Eigenschaften. Viele kleine körperliche Schmerzen können mit der richtigen Auswahl leicht gelindert werden.

Wenn du einen Blick in meine Teebox wirfst, findest du einige Kräuter, die Heilzwecken dienen. Die Klassiker (Hagebutte, Kamille und Fenchel) sind natürlich enthalten. Ich möchte hier jedoch zwei Sorten vorstellen, die ich seit langem für absolut unverzichtbar halte:

Damiana

Damiana Tee schmeckt wie getrocknetes Heu.
Zu den positiven Effekten gehören Stressabbau (es macht einen leicht euphorisch), Linderung von Menstruationsschmerzen und entzündungshemmende Eigenschaften.

Viele Menschen finden, dass es hilft, Magenprobleme zu lindern, wirkt als Aphrodisiakum, unterstützt den Schlaf und stärkt das Herz und den allgemeinen Kreislauf.

Bittergurke

Wenn dir der bittere Geschmack nicht gefällt, süße ihn mit Honig, denn er schmeckt wirklich bitter!

Vor allem Diabetiker und gesundheitsbewusste Menschen profitieren von der positiven Wirkung. Wenn du abnehmen willst, probiere ihn aus, da mit ihm die gewohnte Ernährung nicht geändert werden muss.

Ich erlebte es an mir selbst – obwohl ich es nicht einmal beabsichtigt hatte. Er enthält Saponine, die dem Körper helfen, gefährliches Bauchfett (viszerales Fett) abzubauen. Bittergurkentee hilft, diese Art von Fett loszuwerden, was selbst den restriktivsten Diäten nur selten gelingt. Um die Ergebnisse zu überprüfen, bat ich ein befreundetes Paar, auch den Tee zu trinken. Ihre Ergebnisse waren ident zu meinen.

Bitterergurke ist reich an Eisen, Kalzium, Phosphor, Kupfer, Kalium und den Vitaminen A, B1, B2 und C. Daher ist er optimal für einen gesundheitsbewussten Lebensstil geeignet.

Vorsicht ist nur bei Schwangeren und Menschen mit niedrigem Blutdruck geboten.

Mein persönlicher Favorit des Bittergurkentee, ist der „Trà Khổ Qua“. Es ist eine Kombination, die auch Reishi-Pilze enthält, was ihn weniger bitter und noch gesünder macht.

Ich empfehle jedem, sich mit Tee zu beschäftigen und offen für eine Vielzahl von Eindrücken zu sein.

Guter Tee ist wie ein geliebter Freund.

Süßes und mehr – eine geniale Comic-Verfilmung

Mögt ihr Süßspeisen?

Vor einiger Zeit stolperte ich über die Serie »Kantaro: Das süße Leben eines Angestellten«. Darin dreht sich alles um die Süßspeisen, die der japanische Foodblogger Kantaro vorstellt. Es geht weniger darum WAS er schreibt, als vielmehr, WIE er selber den Verzehr der Süßspeisen wahrnimmt. Darunter fallen beispielsweise Kakigori, Ohagi oder Mamekan.

Ich fand vor allem Mamekan interessant. Bald war offensichtlich, es ist nahezu unmöglich, die Zutaten hierzulande zu bekommen.

Nach einigen Recherchen war klar, was hierzulande zur Verfügung steht:

  1. Agar-Agar-Geleepulver (auf Algenbasis – das fand ich in einer großen Supermarktkette)
  2. süße, rote Bohnen (die fand ich in einem japanischen Supermarkt in der Nähe vom Wiener Praterstern)
  3. Honig in Ermangelung des Zuckersirups

Weitaus schwerer war es, die richtige Konsistenz zu schaffen. Das beste Mischverhältnis fand ich in der 1,5fachen Menge der Packungsangabe des Gelees.
Entweder du nimmst fertige Bohnen aus der Dose oder kochst die trockenen Bohnen. Ohne diese speziellen Bohnen funktioniert das Rezept nicht! Der flüssige Honig sollte dezenter im Geschmack sein, nicht aufdringlich!

Als Süßspeise ist Mamekan gewöhnungsbedürftig, aber lecker und ich habe noch niemanden erlebt, der es kennt.

Für Band 4 meiner »Kleinen Küchenfee« ist Mamekan auf jeden Fall ein heißer (oder in dem Fall kühler) Kandidat.

Wenn du (insbesondere als Foodblogger) eine neue Serie suchst – probier es mit Kantaro.
Erzähl mir doch hinterher, wie sie dir gefällt und ob du Mamekan selber ausprobiert hast. Ist es dir gelungen?

das fertige Mamekan