Wenn die Muse dich in neue Richtungen lockt … bist du willens ihr zu folgen?

Worin besteht das »Werk« einer Muse?

Ist es »nur« die Inspiration, die sie gibt oder nicht vielmehr, dass sie Geschichten, Charaktere und Texte schreiben hilft? Sie dem eigenen Leben manchmal Lektionen verpasst und Fragen beantwortet, die der Schreiberling sich nicht einmal selber zu beantworten vermag?

Gestern erst führte ich mit meiner Muse eine Unterhaltung, die mir (unter anderem) Entscheidungen zu meinen Geschichten variieren und verändern half. So nachträglich, wie diese Person mein Leben bei jeder Gelegenheit ins Positive lenkt(e), genauso wichtig ist sie für die Entscheidungen beim Schreibprozess.

Denk an deine Muse, wenn du eine hast.
Inwieweit inspiriert sie dich auf positive Weise? Hilft sie dir »nur« dabei kreativer zu sein oder ist sie mehr eine Art Schachspieler, der dir Anregungen gibt?

Vereinzelt bekam ich mit, dass einige von euch sehnsüchtig nach ihrer eigenen Muse Ausschau halten – bislang vergeblich.

Ich weiß, was meine Muse für mich ausmacht. Was macht für dich eine gute Muse aus?
In diesem Sinne stelle ich heute die Frage in den Raum für all jene, die ihre Muse bislang nicht gefunden haben.

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Der Erfolg des Autors …. was ist es wirklich?

Ein Blick in die Geschichte zeigt, wie viele heute berühmte Schriftsteller niemals vom Schreiben per se leben konnten.
Konkret fallen mir beispielsweise E.A.Poe, Jack London oder Kafka ein, die entweder einem klassischen Brotberuf nachgingen oder die finanziell schon vorher gut bestellt waren und somit ihrer Berufung, dem Schreiben, nachgehen konnten.

Eines haben diese großen Schriftsteller gemeinsam: Sie alle haben irgendwann einmal begonnen und das erste Werk abgeliefert.
Anfangswerke sind selten großartig, Schreiberlinge lernen durch das Arbeiten, daher ist konstruktive Kritik sinnvoll.
Ein kleiner Blick zu heute bekannten Autoren wie Stephen King zeigt, wo sie alle einst standen und wo sie heute stehen (können).

Dann steht man/frau am Anfang da, versucht das erste Buch, das erste Schriftstück zu fertigen. Auf das Ergebnis ist man/frau stolz und wünscht sich den bestmöglichen Erfolg dafür. Die Ernüchterung erfolgt, wenn es beispielsweise verrissen wird oder ignoriert.

Die ersten Texte, die ein angehender Autor schreibt, können voller Rechtschreib/Grammatikfehler sein, Ausdrucksweise und Stil sind fast immer unfertig und müssen sich erst entwickeln.
Häufig fehlt der Plan, welches Genre und welche Art der Geschichten einem zu schreiben liegen. Alles das kommt erst im Lauf der Zeit.

Hätte ich heute die Möglichkeit, einen meiner Lieblingsautoren persönlich zu treffen und mit ihm zu sprechen, ich würde ihn fragen:
»Wie bist du zu diesem, jetzigen Punkt gelangt? Wie bist du hierher gekommen? Da, wo du jetzt stehst, da will ich auch hin!«
Schade nur, dass derjenige nicht mehr lebt.

Was würdest du deinem Lieblingsschreiberling fragen, wenn du die Möglichkeit hättest?